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TCM für Tiere Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1.TCM für Tiere Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge zwischen Inka Milbredt,  Farnstieg 9, 22559 Hamburg, nachfolgend „Therapeutin“, und den Personen, die Leistungen für ihr Tier beauftragen, nachfolgend „Auftraggeber“.

Sie gelten für die vereinbarten Anwendungen und Beratungen für Hunde und Pferde, einschließlich Haus- und Stallbesuchen.

Die AGB werden dem Auftraggeber vor Vertragsschluss zur Verfügung gestellt und gelten bei wirksamer Einbeziehung in den Vertrag. Individuell getroffene Vereinbarungen haben Vorrang.

2. TCM für Tiere Vertragsgegenstand

Gegenstand des Vertrags sind individuell abgestimmte Anwendungen der Traditionellen Chinesischen Veterinärmedizin (TCVM), im Außenauftritt als „TCM für Tiere“ bezeichnet, sowie ergänzende Beratungen und Anwendungen.

Zum Angebot gehören – je nach Vereinbarung und Eignung für das Tier – Akupunktur, Akupressur, Tuina-Massage, Lasertherapie, Beratung zu Kräutern, Vitalpilzen und Bachblüten sowie Ernährungsberatung nach der Fünf-Elemente-Lehre.

Die Leistungen können eine ausführliche Anamnese, eine Befundung nach TCM, die vereinbarte Anwendung sowie eine anschließende Auswertung und Empfehlungen umfassen. Art und Umfang werden vor Beginn abgestimmt. Über die vorgesehene Anwendung und wesentliche Risiken wird der Auftraggeber vorab informiert; die Anwendung erfolgt mit seiner Einwilligung.

Geschuldet ist die sorgfältige Erbringung der vereinbarten Leistungen. Ein bestimmter Behandlungserfolg oder eine Heilung wird nicht zugesichert.

Die angebotenen Leistungen ersetzen keine tierärztliche Untersuchung, Diagnose oder notwendige Behandlung. Bei akuten, unklaren oder sich verschlechternden Beschwerden ist eine tierärztliche Abklärung erforderlich. Tierärztlich verordnete Medikamente dürfen nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Tierarzt verändert oder abgesetzt werden.

Die Therapeutin kann Anwendungen aus fachlichen Gründen oder zum Schutz von Tier und Beteiligten ablehnen, unterbrechen oder beenden. Die Abrechnung richtet sich in diesem Fall nach den erbrachten Leistungen und den gesetzlichen Vorschriften.

3. TCM für Tiere
Terminvereinbarung und -absage

Termine werden nach vorheriger Absprache vereinbart. Ein Vertrag kommt zustande, wenn sich Therapeutin und Auftraggeber über die beauftragte Leistung und den Termin geeinigt haben. Eine unverbindliche Anfrage allein begründet keinen Vertrag.

Kann ein Termin nicht wahrgenommen werden, ist die Therapeutin möglichst frühzeitig zu informieren. Absagen sind telefonisch oder per E-Mail möglich.

 Termine können bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Beginn kostenfrei abgesagt oder verschoben.

Bei späteren Absagen oder Nichterscheinen entsteht ein Ausfallhonorar von 50 % auf die vereinbarten Behandlungskosten.

Bei Verspätungen wird gemeinsam geklärt, ob und in welchem Umfang der Termin noch durchgeführt werden kann.

Muss die Therapeutin einen Termin absagen, informiert sie den Auftraggeber schnellstmöglich und bietet nach Möglichkeit einen Ersatztermin an. Vorauszahlungen für nicht erbrachte Leistungen werden erstattet, sofern keine Umbuchung vereinbart wird. Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.

4. TCM für Tiere Preise und Zahlungsbedingungen

Es gelten die bei Vertragsschluss vereinbarten Preise. Alle gegenüber Verbrauchern angegebenen Preise sind Endpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

Der Auftraggeber wird vor der Buchung über das Honorar und gegebenenfalls anfallende Fahrtkosten informiert. Fahrtkosten oder Anfahrtspauschalen werden vorab vereinbart.

Zusätzliche Leistungen, insbesondere weiterführende Auswertungen oder gesonderte Beratungen, werden nur nach vorheriger Abstimmung und Information über die zusätzlichen Kosten erbracht.

Das Honorar ist sofort nach dem Termin fällig und in bar oder per Sofortüberweisung zu bezahlen.

Die verfügbaren Zahlungsarten werden vorab mitgeteilt. Eine Erstattung durch eine Tierkrankenversicherung kann nicht zugesichert werden. Die Zahlungspflicht besteht unabhängig von einer möglichen Erstattung durch Dritte.

5. TCM für Tiere Haftung

Die Therapeutin haftet nach den gesetzlichen Vorschriften für Schäden, die sie schuldhaft verursacht.

Das gilt insbesondere für Schäden infolge einer fehlerhaften Anwendung oder einer Verletzung von Aufklärungs- oder sonstigen vertraglichen Pflichten.

Die fehlende Zusicherung eines Behandlungserfolgs stellt keinen Ausschluss der Haftung für eine schuldhafte Pflichtverletzung dar.

Für Schäden, die durch das Tier verursacht werden, gelten die gesetzlichen Haftungsregelungen. Eine pauschale Übernahme sämtlicher Risiken durch den Auftraggeber wird nicht vereinbart.

6. TCM für Tiere
Mitwirkungspflichten der Tierhalter

Der Auftraggeber macht alle für die Beratung und Anwendung relevanten Angaben nach bestem Wissen vollständig und wahrheitsgemäß. Dazu gehören insbesondere:

  • bestehende und frühere Erkrankungen, Operationen und tierärztliche Befunde;

  • Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel, Kräuter, Vitalpilze und sonstige Präparate;

  • Allergien, Unverträglichkeiten und bekannte Reaktionen auf frühere Anwendungen;

  • Fütterung, Haltung, Bewegung und relevante Verhaltensänderungen;

  • eine bestehende oder mögliche Trächtigkeit;

  • ansteckende Erkrankungen oder ein entsprechender Verdacht;

  • bekannte Aggressivität, Beißverhalten oder andere Sicherheitsrisiken.

Relevante Veränderungen zwischen den Terminen sind der Therapeutin mitzuteilen. Vorhandene Befunde und Medikamentenlisten sollen, soweit verfügbar, bereitgestellt werden.

Der Auftraggeber sorgt für einen geeigneten und sicheren Behandlungsplatz. Bei Haus- und Stallbesuchen müssen der Zugang und die notwendige Sicherung des Tieres gewährleistet sein. Erforderliche Schutzmaßnahmen werden vorab abgestimmt.

Empfehlungen werden gemeinsam besprochen. Kann oder möchte der Auftraggeber eine Empfehlung nicht umsetzen, soll er dies mitteilen, damit das Vorgehen angepasst werden kann. Eine bestimmte Entwicklung des Tieres kann auch bei vollständiger Umsetzung der Empfehlungen nicht garantiert werden.

Bei ungewöhnlichen Reaktionen oder einer Verschlechterung des Gesundheitszustands informiert der Auftraggeber die Therapeutin. In dringenden Fällen ist unmittelbar ein Tierarzt oder tierärztlicher Notdienst zu kontaktieren.

Wer ein Tier im Auftrag einer anderen Person vorstellt, muss zur Beauftragung und zur Einwilligung in die vereinbarten Anwendungen berechtigt sein.

7. TCM für Tiere Schlussbestimmungen

Gesetzliche Rechte des Auftraggebers, insbesondere Kündigungs- und gegebenenfalls bestehende Widerrufsrechte, werden durch diese AGB nicht eingeschränkt.

Soweit ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht, erhält der Auftraggeber eine gesonderte Widerrufsbelehrung und ein Muster-Widerrufsformular.

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die gesonderte Datenschutzerklärung. Die Veröffentlichung von Fotos oder Videos zu Werbezwecken erfolgt nur auf Grundlage einer gesonderten, freiwilligen Einwilligung. Die Beauftragung einer Behandlung setzt eine solche Einwilligung nicht voraus.

Es gilt deutsches Recht. Bei Verbrauchern bleiben zwingende Schutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts unberührt.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen bestehen. An die Stelle unwirksamer Bestimmungen treten die gesetzlichen Vorschriften.

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